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Fahrradverleih im Baruther Urstromtal

Fahrradverleih

Möchten Sie ein Fahrrad mieten, ob allein oder für eine Gruppe dann
können Sie sich spontan bei uns melden oder für eine Gruppe
die Fahrräder vorher reservieren.

Die Preise für ein Fahrrad:

halber Tag 6,00 €
ganzer Tag 10,00 €
Wochenende 18,00 €

Tourenvorschlag

Von Burlakows Jagddatsche in den Spreewald mit dem Rad

Von Klasdorf über das Museumsdorf Glashütte, Friedrichshof, Staakow, Brand / Tropical Islands nach Krausnick , Schlepzig und weiter nach Lübben

Einen erlebnisreichen Tag – oder ein ganzes Wochenende – verspricht diese Fahrrad-Tour KU R1

Ab Berlin oder dem Süden des Landes Brandenburg erfolgt die Anreise mit dem Regionalexpress RE 3 der Deutschen Bahn, der die Hauptstadt mit Elsterwerda verbindet. Dort angekommen erwartet Sie das Restaurant Waldschlösschen (www.waldschlösschen-klasdorf.de) mit einem zweiten Frühstück – oder gegenüber der Wildpark Johannismühle (www.wildpark-johannismühle.de) , dessen Gelände bis Anfang der 90er Jahre dem Oberkommandierenden der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland als Jagd und die „Datsche“ für vertrauliche Gespräche diente. Für den Besuch dort sollten Sie ca. 2,5 Stunden einplanen.

Die Brücke nutzend überqueren Sie die Bahnlinie und fahren – meist auf einem sehr gut ausgebauten Radweg – rd. 3 km nach Glashütte. Verschiedene Handwerker, Künstler und Ausstellungen sowie ein Museum, in dessen Räumen die erste Röntgenröhre geblasen wurde erwarten Sie dort u.a. und die Möglichkeit, eine Glaskugel selbst zu blasen (www.museumsdorf-glashütte.de).

Ab Glashütte fahren Sie in südlicher Richtung aus dem Dorf , dem Radweg folgend. Nach dem Passieren des Parkplatzes biegt die vorrangige Strasse nach links ab; Sie fahren geradeaus dem Schild „RIETZ-NEUENDORF“ nach. Auf dieser selten befahrenen (außer an manchen Wochenenden) schmalen Straße entlang des Talgrunds des > Baruther Urstromtals < erreichen Sie den Ortsteil FRIEDRICHSHOF. Bevor Sie nun zur Ortslage Rietz-Neuendorf gelangen geht links die Straße ab Richtung STAAKOW. Über eine neue Autobahnbrücke erreichen Sie Staakow. In der Gaststätte dort oder auf dem Dorfanger mag – wer Bedarf verspürt – eine kleine Rast einlegen, bevor es weiter Richtung Brand geht. Sie fahren genau auf den Bahnhof Brand (Niederlausitz) zu und befinden sich damit inzwischen im „Altsächsischen“.

Die Straßenbrücke über die Gleise nutzend erreichen Sie das Gelände „der Brand“, eine Heidelandschaft mit wechselvoller Geschichte. Aus der kargen Ebene wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erst ein kleiner Flugplatz mit Graspiste, in den 50er Jahren entstand dort einer der größten Stützpunkte der sowjetischen Luftstreitkräfte in der DDR. Es folgte CargoLifter – es blieb die größte freitragende Halle zumindest Europas. Nun ist es die Heimat von TROPICAL ISLANDS – ein Symbol für eine friedliche Entwicklung und ein Stern am Tourismushimmel Brandenburgs.

Der gut ausgebaute Fahrradweg führt Sie nach Krausnick , dessen gleichnamige Berge die westliche Begrenzung des Flußtals der Spree darstellen. Ganz sportliche mögen einen Abstecher auf den Vehlaberg machen, der bei 144 m über NN zusätzlich einen 28 m hohen Aussichtsturm trägt.

(Rast oder Übernachtung im Landhotel Krausnick möglich – www.landhotel-krausnick.de)

Krausnick verlassend fahren Sie geradeaus durch den > Buchenhain < und passieren damit den inneren Unterspreewald. Nach knapp 3 Kilometern erreichen Sie Schlepzig, das touristische Zentrum des Unterspreewalds. Dort finden Sie (in der Reihenfolge der Dorfstrasse folgend) Kahnhafen, Weidendom + Sloupisti-Pfahlhaus, Brauerei + Brennerei, den alten Mühlenkomplex mit der Ausstellung UNTER WASSER UNTERWEGS + die alte Kahnschleuse, die historische Getreidemühle GLÜCK ZU – hier zweigt die > Dammstrasse< ab (Beschreibung im nächsten Absatz), die älteste Gaststätte ZUM UNTERSPREEWALD, die OFFENE Fachwerk-Dorfkirche mit Kirchhof, rechts das Feuerwehrmuseum und dann das BAUERNMUSEUM. Erkundungswillige folgen der Dorfstrasse bis zum Luch, einem Teich am Ortsausgang Richtung Dürrenhofe oder Lübben. (Kahnfahrten, Bootsverleih, Übernachtungen im Ort Schlepzig).

Weiter nach Lübben (noch rd. 12 km) geht es über die Dammstrasse – an der Ecke das Restaurant ZUR REUSE, dann am Cafe an der Spree vorbei zum Dorfende. Nach rechts abbiegend gabelt sich der Weg nach ca. 1 km; von dort der Beschilderung folgend können Sie hier auf 2 Varianten die Gaststätte PETKAMPSBERG (www.gasthaus-im-spreewald.de) erreichen ( Empfehlung: frischen Fisch ). Entlang der Zuchtteiche der Fischwirtschaft Peitz , Niederlassung Schlepzig begleiten Sie die Spree stromaufwärts bis zur ehemaligen Kleinbahnbrücke vor Lübben.

Hier fahren Sie rechts über die ehemalige Bahntrasse und sehen kurz danach die Ausflugsgaststätte LEHNIGKSBERG liegen – und direkt dahinter den neuen > Kletterwald < (www.kletterwald-luebben.de). Wer jetzt noch Energien frei hat der kann hier seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Zum Bahnhof Lübben ist es dann nur noch ein kurzes Stück – von Lehnigksberg die Asphaltzufahrt bis zum Gymnasium, dort die B115 an der Bedarfsampel überqueren und durch den Lübbener Hain zum Bahnhof.

Fahrräder können in den RE-Zügen (Doppelstock-Wagen) mitgenommen werden. Auf Vorbestellung werden Mieträder in Klasdorf bereitgestellt, die in Lübben am Bahnhof abgegeben werden können – und natürlich kann die Tour auch in umgekehrter Richtung gefahren werden …..

Sie können daraus auch ein gemütliches 2-Tage-Erlebnis machen – Übernachtungswünsche an info@krummspree.de. Zusätzliche Arrangements schlagen wir Ihnen gerne vor ! Gesamtlänge ca. 45 km

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DB- Fahrpläne : www.bahn.de , RE 3 alle 2 Std., RE 2 stündlich

Kontakt für Auskünfte : info@krummspree.de

© Uwe Neumann, Ihre Reise(beg)leitung für den Spreewald + weltweit / info@spree-neumann.de

Oktober 12th, 2009 | Kategorie: Allgemein | Ein Kommentar